40 Tage Zeit bis Ostern

„Jedes Jahr schenkst Du deinen Gläubigen die Gnade, das Osterfest in der Freude des Heiligen Geistes zu erwarten.“

Einladung zum liebevollen Umgang

So beten wir in der Messe zu Beginn der Fastenzeit, die in den meisten Sprachen 40 Tage Zeit genannt wird (vgl. quaresima oder quarème). In dieser Zeit geht es also um die Freude am Leben. Diese Zeit soll uns neu beleben, so wie der Frühling nach dem Winter die Natur neu belebt.

Wir geben dieser Zeit das Motto ‚liebevoll.jetzt‘ und laden damit zu einem liebevollen Umgang mit sich selbst ein. Liebevoll mit sich selbst zu sein bedeutet, sich unabhängig von den äußeren Gegebenheiten wieder mit der eigenen Lebendigkeit zu verbinden. Das wird dazu beitragen, unser aller Zusammenleben freudvoller, erfüllter und lebendiger zu machen.

Den Anstoss dazu gaben uns Gerald Hüther und Daniel Hunziker mit ihrer neuen Homepage ‚liebevoll.jetzt‘. Mit dem Motto schliessen wir zudem ans Motto der Fastenopferkampagne ‚Klimagerechtigkeit – jetzt‘ an. Die Unterlagen zu dieser Kampagne findet ihr in der Kirche. Dort steht in der 40 Tage Zeit eine Litfasssäule, wo ihr Euch informieren und einbringen können.

 

Wenn es deinen inneren Frieden kostet, ist es zu teuer!

Inspirationen und Möglichkeiten, um mein 'liebevoll.jetzt' zu nähren

40 Tage mit den Wandelgedanken

Wir möchten Teil des Wandels sein! Damit dieser in unserer Gesellschaft stattfinden kann, braucht es einen liebevollen Blick auf uns und unsere Mitwelt. Um die Vision einer zukunftsfähigen Welt in uns wachsen zu lassen, nähren wir uns jeden Morgen mit einem liebvollen Gedanken.

Wie? Per WhatsApp. Schicke eine Nachricht mit 'liebevoll.jetzt' an 079 393 46 49 und du bekommst jeden Morgen einen liebevollen Gedanken.

 
Webseite von Hüther/Hunziker 'liebevoll.jetzt'

"Liebevoll.jetzt ist eine Initiative, mit der wir Sie zu einem liebevollerem Umgang mit sich selbst einladen. Wir wenden uns damit an alle, die sich in Ihrer Haut nicht mehr wohl fühlen und unter den vielen Zwängen und Erfordernissen leiden, die unser Leben immer stärker beherrschen.

Liebevoll zu sich selbst zu sein bedeutet, sich unabhängig von den jeweiligen äußeren Gegebenheiten wieder mit der eigenen Lebendigkeit zu verbinden.

Unser Wunsch ist es, dass sich sehr viel Menschen davon inspirieren lassen und so eine Bewegung entsteht, die dazu beiträgt, unser aller Zusammenleben glücklicher, erfüllter und lebendiger zu machen.

​"Liebevoll zu sein im Umgang mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit anderen Lebewesen, ist die wichtigste Fähigkeit, die wir gegenwärtig brauchen, um unsere Zukunft menschlich, lebendig und nachhaltig zu gestalten."

Mehr dazu findest du hier ... und beim Stöbern findest du noch viele andere Impulse für dein liebevolles Leben!

 

Littfasssäule in der Kirche

Hinten in der Kirche wird die 2.80 Meter grosse Litfasssäule stehen. Zwei Bänke und ein Tisch laden zum Verweilen ein. Es ist ein Ort, wo du kommen und gehen kannst, wie es in dein Leben passt. Alles, was die noch leere Säule bunter macht, dreht sich um den liebevollen Umgang. Mal wird das Leben der Säule von uns bespielt, mal von dir.

Die Summe aller liebevollen Blicke

Antrittsvorlesung (ehrenhalber) von Dr. h.c. Wim Wenders an der Universität Fribourg im Rahmen der 6. Studientage „Das gute Leben“. Im Vortrag vom 13. Juni 2019 gibt Wim Wenders Einblick in sein künstlerisches Schaffen sowie seine Sichtweise auf die Welt: Der liebevolle Blick transformiere und transzendiere den Menschen.

Wenders eröffnet mit seinen ruhigen, sorgfältig ausgewählten Worten eine neue Welt: "Augenmenschen ... die Summe aller Blicke ist Gottes Überblick ... wir sind, was Gott sieht ... . Wenders schildert u.a. die Erfahrung bei der Entstehung des Filmes 'Himmel über Berlin'. Seine Drehanweisungen an die Filmer und Schauspieler waren kurz: "Schau oder filme alles mit einem liebevollen Blick."

 

„Erst in diesem Film fing ich an zu verstehen, was Transzendenz bedeuten könnte: Überschreiten von Grenzen, Routinen und dem Alltagstrott unseres Bewusstseins. Der liebevolle Blick brachte das Wesen der Menschen zum Vorschein.“

Wim Wenders